Sichere Trinkwasserversorgung in Buttisholz und Grosswangen

Auch während der anhaltenden Schönwetter- und Trockenphase bleibt die Trinkwasserversorgung in den Gemeinden Buttisholz und Grosswangen uneingeschränkt gesichert. Dank vorausschauend ausgebauter Infrastruktur, langjähriger regionaler Zusammenarbeit und dem umsichtigen Konsumverhalten der Bevölkerung herrscht bei beiden Wasserversorgungen gewohnter Alltagsbetrieb.
In der aktuellen Trockenphase rückt das Thema Trinkwasser vielerorts in den Fokus der Öffentlichkeit. In
Buttisholz und Grosswangen blieb es zuletzt hingegen ruhig auf den Informationskanälen der
Wasserversorgungen – aus gutem Grund: Eine aktive Krisenkommunikation oder Aufrufe zum Wassersparen
waren schlichtweg nicht erforderlich. Beide Versorgungen arbeiten stabil im gewohnten Rahmen.
Woher das Wasser kommt: ergiebiges Grundwasser und lokale Quellen
Das Trinkwasser für die öffentliche Trinkwasserversorgung der Gemeinden Buttisholz und Grosswangen stammt aus Grundwasservorkommen und lokalen Quellfassungen. Das Grundwasser der Region ist ergiebig und von hoher, natürlich gefilterter Qualität – es lässt sich in der Regel ohne aufwändige Aufbereitung als einwandfreies Trinkwasser nutzen. Die Vorkommen liegen auf der Achse Buttisholz–Grosswangen. Damit steht beiden Gemeinden eine der wertvollsten natürlichen Ressourcen in verlässlicher Menge und Güte zur Verfügung. In Grosswangen wird das Grundwasser über Pumpwerke aus dem Boden gehoben und in das Versorgungsnetz eingespiesen. Die Grundwasserstände werden laufend überwacht und protokolliert. Seit rund 50 Jahren werden auch die Abonnenten der öffentlichen Wasserversorgung der Gemeinde Buttisholz über diese Grundwasservorkommen versorgt. Die Zusammenarbeit basiert auf langfristigen Verträgen, die neben dem eigentlichen Bezug des Wassers auch gemeinsame Investitionen regeln.
Eigenverantwortung der Bevölkerung funktioniert
Wie belastbar das System ist, zeigt ein Blick auf die aktuellen Verbrauchszahlen: Selbst an den bisher heissesten Tagen der laufenden Trockenphase lagen die bezogenen Wassermengen unter den Belastungsgrenzen. Für die Gemeinde Buttisholz gilt beispielsweise, dass selbst an Spitzentagen nie die vertraglich vereinbarten Wassermengen abgerufen wurden. So konnte auf Einschränkungen der Trinkwasserversorgung oder dringliche Sparappelle verzichtet werden. Die Korporation Buttisholz und die Wasserversorgung Grosswangen AG setzen bewusst auf die Eigenverantwortung der Bevölkerung. Trinkwasser ist ein hohes Gut, und ein verantwortungsvoller und sorgsamer Umgang sollte deshalb eine Selbstverständlichkeit sein – ganz unabhängig davon, ob das Thermometer 15 oder 35 Grad anzeigt. Dass diese Eigenverantwortung im Alltag funktioniert, zeigt das umsichtige Verbrauchsverhalten der Bevölkerung in den letzten Wochen.
Regionale Vernetzung in der Vernehmlassungsphase
Im Rahmen des Projekts Wasserversorgung Rottal+ / AquaConnecta prüfen Gemeinden und
Wasserversorgungen im Gebiet Rottal/Willisau/Wolhusen eine regionale Vernetzung der
Trinkwasserversorgung. Das Projekt befindet sich aktuell in einer Vernehmlassungsphase – auch die
Verantwortlichen der Korporation Buttisholz und der Wasserversorgung Grosswangen AG prüfen die Vorteile einer regionalen Vernetzung der Trinkwasserversorgung und der daraus abgeleiteten Versorgungssicherheit. Dazu werden in den kommenden Monaten weitere Informationen veröffentlicht.
