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Information über die Qualität des Trinkwassers

Auszug aus dem Untersuchungsbericht der zuständigen Prüfstelle. Als Referenz gelten die Anforderungen der Hygieneverordnung an Trinkwasser. Wasserprobe vom 04.03.2020 mit Untersuchung der Wasserprobe am 12.03.2020. Entnahmeort der Netzprobe: Öffentliche WC-Anlage Friedhof.

Untersuchungsergebnis

 

Das Buttisholzer Trinkwasser hat eine gute Qualität und kann trotz nachgewiesenen Abbauprodukten von Pflanzenschutzmitteln uneingeschränkt getrunken werden.

Das Trinkwasser in Buttisholz besteht aus Grund- und Quellwasser. Das Wasser aus allen Fassungen wurde auf Pflanzenschutzmittel-Abbauprodukte, sogenannte Metaboliten, untersucht. Für einige dieser Metaboliten sind die Messverfahren erst seit Kurzem verfügbar.

Neubeurteilung Chlorothalonil
Ende des letzten Jahres hat das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) alle Abbauprodukte von Chlorothalonil auf der Basis einer Neubeurteilung als relevant eingestuft. Darum wurde der Einsatz des Pflanzenschutzmittels Chlorothalonil ab dem 1. Januar 2020 nicht mehr zugelassen. Zudem wurde der Höchstwert für Abbauprodukte von Pflanzenschutzmittel beim Trinkwasser auf 0.1 Mikrogramm pro Liter festgelegt. Dieser Grenzwert ist nicht toxikologisch begründet sondern als Vorsorgegrenzwert zu verstehen.

Aktuelle Situation
Der Untersuchungsbericht vom September 2020 zeigt, dass im Trinkwasser des Verteilernetzes in Buttisholz leicht erhöhte Werte gemessen wurden. Der Höchstwert von 0.1 Mikrogramm pro Liter wird nur vom Metaboliten R471811 überschritten. Der Metabolit R471811 ist seit Jahrzehnten im Trinkwasser diverser Versorger, dieser war bis vor Kurzem jedoch nicht bekannt und konnte somit auch nicht gemessen werden. Dank dem Verbot von Chlorothalonil wird die Konzentration der Metaboliten im Trinkwasser mit Sicherheit abnehmen. Entsprechend den Vorgaben des Kantons wird die Trinkwasserqualität laufend überprüft.